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Frankfurt im Zeitraffer

Nachdem der Anfang 2015 veröffentlichte Zeitraffer-Film, Frankfurt Moving, über 200.000 Mal in nur einer Woche auf Facebook angeschaut wurde, war für die Frankfurter Filmemacher Fenchel & Janisch klar, dass es eine Fortsetzung geben muss.

Die Herausforderung bei den Aufnahmen war wie so oft beim Film, das Wetter. Wolken sind immer gut, weil sie sich bewegen. Allerdings sollten es nicht zu viele und nicht zu wenige sein. Laut Kameramann Janisch kann selbst ein blauer Himmel zum Problem werden: „Wenn sich nichts bewegt, kann man auch keinen Zeitraffer aufnehmen. Umso mehr Elemente sich in der Aufnahme bewegen, desto interessanter wird das Video am Ende.“

Um professionelle und besonders dramatisch wirkende Aufnahmen machen zu können, war einiges an Technik und Equipment notwendig. Fenchel: „Viele Zeitraffer sind einfach nur vom Stativ aufgenommen, machen aber keine spektakulären Kamerafahrten.“ Fenchel & Janisch wollten hier die Messlatte etwas anheben und entschlossen sich für ein aufwändiges Setup. Neben einer herkömmlichen Spiegelreflexkamera, die 4K Aufnahmen schießt, wurden eine elektronische Kameraschiene und mehrere Stative verwendet. Durch eine Fernbedienung gesteuert fährt dann die Kamera die Schiene entlang und macht alle paar Sekunden ein Bild. Die Planung und exakte Einstellung von Kamera und Equipment dauerte manchmal länger als die Aufnahme des Zeitraffers. Je nach Aufnahme kann solch eine Einstellung schon mal drei bis vier Stunden dauern aber dann ist auch alles im Kasten.

Im Schnittprogramm werden im Anschluss die einzelnen Fotos in hoher 4K-Auflösung zu einer Videosequenz zusammengefügt, stabilisiert und farbkorrigiert. Erst beim Bearbeiten der Videosequenz sieht man den Zeitraffer zum ersten Mal. Für wenige Sekunden Video braucht man einiges an Fotos: Eine Sekunde Film besteht aus 25 Einzelbildern. Janisch erklärt: „Es ist wichtig schon vor dem Dreh zu wissen wie lang in etwa die Sequenz werden soll. Man muss genug Zeit einplanen da fast immer etwas Unvorhergesehenes passiert. Mal funktioniert die Elektronik nicht so wie sie soll oder am Drehort steht auf einmal ein Baugerüst oder es findet spontan eine Demo statt.“ Der Dreh und Schnitt von Frankfurt Moving 2 dauerte von September 2015 bis Januar 2016 an und ist eine Eigenproduktion von Fenchel & Janisch Filmproduktion.

Dieser Text ist eine Pressemitteilung der Stadt Frankfurt am Main. Quelle: www.frankfurt.de

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